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Co-abhängig.de

Süchtige klagen laut, Angehörige leiden still.

Betroffenheit

Inhalt:
1. Der Mythos vom suchtfördernden Verhalten
2. Typische Erlebens- und Verhaltensweisen mit Risiko
3. Problematische Verstrickung
4. Co-abhängige Störung
5. Trauma einer Suchtfamilie
6. Häufigkeiten
7. Bedingungen von Verstrickungen
8. Institutionelle Co-Abhängigkeit

Angehörige sind mit-betroffen. Das Zusammenleben mit einem Suchtkranken ist belastend. Die Mit-Betroffenheit der Angehörigen und ihre Belastungen, ihre Probleme und ihr Leiden werden hier unter dem Begriff der Co-Abhängigkeit zusammengefasst. Es wird als ein vielschichtiges individuelles, soziales, institutionelles und gesellschaftliches Phänomen verstanden. Sucht und Co-Abhängigkeit können als zwei Seiten ein und derselben Medaille der Abhängigkeit angesehen werden. Es sind die zwei Elemente des abhängigen sozialen Systems. Da, wo jemand süchtig ist, gibt es immer Angehörige, Kinder, Freunde, Kollegen oder andere, die mit-betroffen sind, die unter den Auswirkungen der Sucht leiden und sich in den Bemühungen um den Suchtkranken mehr oder weniger verstricken. Sucht ist die Voraussetzung für Co-Abhängigkeit und Verstrickungen begünstigen Sucht. Beiden Phänomenen liegt dieselbe abhängige Dynamik zugrunde und erst in der Wechselwirkung entsteht zwischenmenschliche Abhängigkeit.

Die Betroffenheit der Angehörigen hat viele Gesichter. Und verschiedene Menschen, die einem Süchtigen nahe stehen und helfen wollen, können betroffen sein, z.B. Eltern, Partner, Kinder, Geschwister, Freunde, Arbeitskollegen und professionelle Helfer. Und genauso wie ein Suchtmittelproblem eine Person mehr oder weniger beherrschen kann, können Angehörige sich mehr oder weniger in ihrem Engagement für einen Suchtkranken verlieren. Folgende fünf grobe Formen oder Ausmaße der Betroffenheit von Angehörigen unterscheide ich in meinem Konzept:

1. typische Erlebens- und Verhaltensweisen mit Risiko
2. die problematische Verstrickung
3. die co-abhängige Störung
(nicht selten als Doppeldiagnose)

Ein besonders gravierender Sonderfall der Problematik betrifft 4. Kinder in/aus suchtbelasteten Familien. Schließlich hat die Thematik 5. eine institutionelle oder gesellschaftliche Ebene: ganze Systeme oder Organisationen können sich mehr oder weniger verstricken, z.B. Familien, Vereine, Betriebe oder soziale Einrichtungen. Vor allem die Suchthilfe und ihre Einrichtungen sind besonders betroffen.

In der deutschen Suchthilfe hat sich vor allem die Sichtweise von Co-Abhängigkeit in Anlehnung an das Konstrukt der enabler durchgesetzt. Dieses stammt ursprünglich von der amerikanischen Autorin Sharon Wegscheider, die Abhängigkeit als eine Familienstörung verstand, die sich durch ein verstricktes Rollengefüge auszeichnet. Das Konstrukt wurde in der deutschen Adaption aus dem differenzierten Gesamtkonzept herausgenommen und - wie es üblich ist, wenn ein Detail aus dem Gesamt herausgelöst wird - tendenziös verstanden. Demnach sollen Co-Abhängige durch ihr Tun und Unterlassen den Suchtkonsum auslösen, fördern und aufrechterhalten. Die deutsche Adaption ist bedenklich, unzureichend und falsch.

Bedenklich ist die Definition, weil sie vorwurfsvoll ist. Angehörige wünschen zweifelsohne, dass der Süchtige aufhört, seiner Sucht nachzugehen, und sie tun gewöhnlich alles dafür, dass er aufhört. Häufig haben sie in ihrem Bemühen um den Suchtkranken Erfolg, was der Fachmensch nicht erfährt, weil diese Fälle nicht in die Beratung oder Therapie kommen. Durch den Vorwurf, werden die Angehörigen für die Sucht des Suchtkranken verantwortlich gemacht oder sogar als "heimliche Unterstützer", "Mittäter" oder "Komplizen" des verlotterten Süchtigen kriminalisiert. Als Folge dieser vorwurfsvollen Sichtweise begegnet die Suchthilfe bis heute den PartnerInnen und vor allem den Eltern suchtkranker Kinder mit Misstrauen und Ablehnung.

Unzureichend ist die Definition darüber hinaus, weil Co-Abhängigkeit tatsächlich eine komplexe Problematik ist, die in Wechselwirkung mit der Sucht steht. Durch die Definition werden die Angehörigen ausschließlich als Effekt auf die Suchtkranken funktionalisiert und marginalisiert. Die Angehörigen kommen in der Definition als Person nicht vor. Ihre vielfältigen Leiden, Belastungen, Probleme, Verstrickungen und Beeinträchtigungen bleiben außen vor. So werden heute Angehörige häufig ausschließlich aus dem Grund mitbehandelt, um die Therapieeffekte für die Suchtkranken zu verbessern. Das ist nicht falsch, aber unzureichend. Viele Angehörige leiden immens unter der verfahrenen Situation, nicht wenige erkranken psychisch. Sie benötigen solidarische Unterstützung in Form von Beratung und Therapie.

Doch das Hauptgegenargument lautet: Die Definition ist schlichtweg falsch. In meiner langjährigen Arbeit mit Angehörigen bin ich nie auf Angehörige gestoßen, die Sucht ausgelöst, gefördert oder aufrechterhalten haben - mit einer Ausnahme: die Angehörigen haben selber Suchtprobleme. Sucht zu fördern, ist als süchtig zu werten, niemals als co-abhängig! Allenfalls verhalten sich Angehörige manchmal suchtbegünstigend. Übrigens hat sich schon Wegscheider in ihrem Buch "Another Chance" eindeutig geäußert (S. 90): "Why we may asked, would anyone knowingly choose to help a loved one destroy himself with chemicals? The answer is, of course, that they don´t."

Wir wissen heute, dass viele suchtkranke Menschen ihre Krankheit übewinden, ohne jemals Kontakt zum Suchthilfesystem aufzunehmen. Das liegt vermutlich an den Selbstheilungskräften und an der liebevollen und kompetenten Hilfe durch Familie und Freunde. Einem suchtkranken Menschen zu helfen, ist eine Gratwanderung zwischen erforderlicher Unterstützung auf der einen Seite sowie einer gesunden Abgrenzung auf der anderen Seite. Viele Angehörige - leider mangelt es an Forschung und Zahlen - scheinen diese Balanceakt gut zu bewältigen. Wenn der Suchtkranke seinen Konsum einstellt profitiert die ganze Familie oder der Freundeskreis. Das ist gut so und zu würdigen.

Doch was ist, wenn der Suchtkranke nicht einsichtig ist und sich nicht helfen lässt? Das Problem fällt in diesem Fall, dass die Sucht chronifiziert - und Sucht chronifiziert häufig -, auf die Angehörigen zurück. Die anstrengende Gratwanderung nimmt kein Ende und die Angehörigen erschöpfen zunehmend. Darüber hinaus könnte es sein, dass die Angehörigen ihre eigentliche Ohnmacht unzureichend wahrnehmen und ihre Hilfebemühungen noch erhöhen, um doch noch ihr Ziel zu erreichen. Die Balance zwischen Unterstützung und Abgrenzung kann kippen, das Wohlbefinden der Angehörigen leidet und es entstehen Verstrickungen. Ich nenne dies das co-abhängige Risiko, dem wir stets ausgesetzt sind, wenn wir Suchtkranken helfen.

Das Zusammenleben mit einem Suchtkranken ist eine nicht alltägliche, irrationale und komplexe Belastung. Der nahe Kontakt zu einem Suchtkranken ist eine tägliche emotionale Achterbahnfahrt und ein immenser Stress. Die Angehörigen oder auch Arbeitskollegen und Suchthelfer sind jeden Tag den Unbilden der Sucht ausgesetzt (z.B. psychische und physische Gewalt), sie müssen die Ausfälle des Suchtkranken kompensieren (z.B. Haushalt, Kinder, Arbeit), sich um den Suchtkranken kümmern und die Folgen der Sucht ausbaden (z.B. Schulden, soziale Isolation).

Die betroffenen Angehörigen sind schnell überfordert und verlieren sich im Stress, den Alltag zu bewältigen und dem Suchtkranken zu helfen, die Sucht zu überwinden. Nicht selten kommt hinzu, dass andere Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn wegschauen und die Suchtproblematik bagatellisieren und verleugnen oder - im anderen Extremfall - dem Suchtkranken die ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung zukommt. Angehörige und Kinder von Suchtkranken bleiben mit ihrer Not und ihrem Stress häufig allein. Dadurch, dass viele Angehörige aus Scham nicht reden oder die Suchterkrankung verheimlichen, verschärfen sie oftmals noch ihre Notlage und erhalten keinerlei Hilfe.

Wenn die Angehörigen nicht aus ihren Erfahrungen lernen – der Suchtkranke konsumiert trotz aller Bemühungen und Zuwendungen weiter - und Konsequenzen ziehen, wenn sie sich in dem täglichen Auf und Ab des Zusammenlebens mit einem Suchtkranken hilflos verlieren und wenn ihr Erleben und Verhalten selber stark rigide wird, kann sich eine co-abhängige Störung entwickeln. Diese ist eine verhaltensbezogene Suchtstörung, die durch drei Symptomkomplexe gekennzeichnet ist.

1. Abhängigkeitsspezifische Symptome: Im Zentrum des Syndroms steht das Eingenommensein von dem Süchtigen und dem übermäßigen Wunsch, ihn retten und seine Sucht kontrollieren zu wollen. Alles Denken, Fühlen und Handeln dreht sich zwanghaft nur noch um den Suchtkranken. Die eigene Person und die eigenen Bedürfnisse und Interessen werden über die Sorge für den Suchtkranken vernachlässigt oder aufgegeben.

2. Schamkomplex und sozioemotionale Störungen: Als zweites kardinales Symptom leiden Betroffene an massiven Scham- und Schuldgefühlen und Selbstzweifeln. Die Sucht des anderen wird als eigenes Versagen angesehen, den anderen nicht ausreichend zu lieben oder nicht angemessen zu unterstützen. Betroffene sind stets freundlich und höflich und bemühen sich fortwährend, es anderen recht zu machen. Auch wenn die Befindlichkeit verzweifelt ist, wird nach außen der Schein der „heilen Welt“ oder der „glücklichen Familie“ gewahrt.

3. Zusätzliche Auffälligkeiten: Betroffene leiden des Weiteren häufig an depressiven, ängstlichen, psychosomatischen oder post- oder akut traumatischen Beschwerden oder Störungen. Erschöpfung, Freudlosigkeit, Nervosität, vielfältige Ängste, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Misstrauen, Gleichgültigkeit oder Schreckhaftigkeit sind typisch.

Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen, sind täglich einer Reihe von emotionalen Vernachlässigungen, kognitiven Beeinträchtigungen und körperlichen Misshandlungen ausgesetzt. Die betroffenen Kinder sind häufig durch eine besondere Frühreife, Ernsthaftigkeit, Einsamkeit und Sprachlosigkeit gekennzeichnet. Ihr Eingenommensein ist noch viel stärker und tragischer als das der Erwachsenen, da sie die familiären Suchtbedingungen als normal erfahren. Ihr rührendes Bemühen, ein braves und liebes Kind zu sein, bezieht sich nicht nur auf den Suchtkranken, sondern möchte auch den co-abhängigen Elternteil unterstützen. So übernehmen die Kinder viel zu früh, viel zu viel Verantwortung.

Suchtbelastete und -traumatisierte Kinder leiden häufig unter weiteren vielfältigen Auffälligkeiten: Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörung, Mutismus, Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen, soziale Isolation, psychomotorische Auffälligkeiten odet kognitive Entwicklungsbeeinträchtigungen. Viele der betroffenen Kinder werden fehldiagnostiziert und -behandelt, z.B. als ADHS-Störung. Außerdem haben Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen, ein vielfach erhöhtes Risiko, später als Erwachsene einen co-abhängigen oder einen süchtigen Lebensweg einzuschlagen oder andere psychische Störungen zu entwickeln. So wird aus dem Unglück der Kindheit nicht selten ein lebenslanges Leiden.

Schon 2003 hat die damalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ein kritische Bestandsaufnahme der Situation der betroffenen Kinder vorgenommen. Das Ergebnis ist ein Papier mit zehn Eckpunkten zum gesellschaftlichen Handlungsbedarf ( » Zehn Eckpunkte ), um die Hilfe- und Versorgungssituation in Deutschland für die betroffenen Kinder, auch im Hinblick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung verschiedener Institutionen" "entscheidend zu verbessern" und damit "die betroffenen und bedürftigen Kinder suchtbealsteter Eltern frühzeitig und effektiv notwendige Hilfen erhalten" (Klein, 2005, S. 5). Wenn man das Papier Punkt für Punkt durchgeht, erkennt man schnell, dass es heute eineinhalb Jahrzehnte später nichts an seiner Aktualität verloren hat und die kritische Lage der vergessenen Kinder unverändert fortbesteht.

Im Bereich der Sucht ist alles exakt ausgezählt. Allein zur Angehörigenproblematik gibt es kaum Forschung und nur wenig valide Daten. Als abgesichert gilt, dass 2,65 Mio. Kinder in Deutschland von alkoholkranken Eltern betroffen sind (Klein, 2005). Geschätzte drei Mio. Kinder sollen aktuell durch suchtkranke Eltern betroffen sein. Das ist jedes sechste Kind. Ein Drittel der betroffenen Kinder erkrankt später selber an einer Suchterkrankung und ein weiteres Drittel entwickelt eine andere psychische Störung. Ungefähr jedes zweite Kind, das sich in der Psychiatrie aufhält, hat suchtkranke Eltern. Und bei ca. 39% aller Maßnahmen der Jugendhilfe wird ein Suchtbelastung mindestens eines Elternteils angenommen. Hinzu kommen ca. fünf bis sechs Mio. Erwachsene, die als Kinder in einer Suchtfamilie aufwuchsen. Es mangelt bedauerlicherweise an verlässlichen, epidemiologischen Daten, wie viele Erwachsene betroffen, verstrickt oder erkrankt sind. Was wir wissen ist, dass in der Mehrheit der Fälle Frauen betroffen sind: Mütter, Partnerinnen und Töchter.

Co-Abhängigkeit ist ein komplexes Phänomen und die Genese ist ebenfalls nur multifaktoriell zu verstehen. Folgende sechs Bedingungen liegen nach dem Stand der Forschung und meinen klinischen Erfahrungen Verstrickungen zugrunde liegen:

1. Suchtzentrierung: Süchtige sind selbstsüchtig, Angehörige selbstlos. Daraus entsteht gewöhnlich eine einseitige, abhängige Dynamik. Süchtige nehmen und Angehörige geben: Zeit, Mühe, Geld, Nerven, Liebe und Gesundheit. Soviel helfende Aufmerksamkeit der kranke Süchtige erhält, sowenig (Selbst-)Beachtung erfahren Angehörige.

2. Stress: Das Zusammenleben mit einem suchtkranken Menschen ist eine enorme Belastung (Velleman et al., 1993). Dieser Stress kann kann krank machen.

3. Gender: Mehrheitlich sind Frauen von Co-Abhängigkeit betroffen. Die gesellschaftliche Rolle der Frau, die eher durch Mitgefühl und Fürsorge gekennzeichnet ist, scheint eine Disposition für die helfende Selbstaufgabe zu sein.

4. Prosoziale Einstellungen: Personen mit hohen Idealen scheinen besonders für Co-Abhängigkeit anfällig zu sein. In ihrer Freundlichkeit, Nachsicht und Hilfsbereitschaft sind sie anfälliger, von Süchtigen ausgenutzt zu werden.

5. Suchtfamilie: Suchtkranke Eltern sind ein Risikofaktor, später mit einem suchtkranken Partner in der co-abhängigen Rolle zu verbleiben. Dies trifft vorwiegend auf Töchter, weniger auf Söhne zu (Schuckit et al., 1994; Olmstedt et al., 2003).

6. Selbstwertstörung: Durch die Bestätigung, vom Suchtkranken gebraucht zu werden, können ein schwaches Selbstvertrauen und Selbstunsicherheiten kompensieren werden. Dies gilt auch für psychisch kranke Menschen mit mangendem Selbstwertgefühl.

Sucht ist immer ein soziales System. Auch ganze Familien, Gruppen und Organisationen können sich co-abhängig strukturieren. In einer Familie oder Arbeitseinheite, die lange Jahre das Verhalten eines Süchtigen duldet und verheimlicht, sind nicht nur die einzelnen Mitglieder persönlich verstrickt, vielmehr können sich co-abhängige Strukturen bilden. Kommunikation, Interaktion und Abläufe sind durch die Tabuisierung und Verleugnung der Sucht geprägt und eingeschränkt.

Die moderne Suchthilfe - ein Fall institutioneller Co-Abhängigkeit Das System, das jedoch am stärksten von seiner Klientel (co-abhängig) geprägt ist, ist die Suchthilfe selber. Kolitzus schreibt dazu und treffender kann man es nicht ausdrücken: "Die Institutionen und Vertreter der Suchthilfe sind in seltsamer Faszination dem Phänomen Sucht verfallen und greifen dem armen, spektakulär narzisstisch leidenden Süchtigen mit allen Mitteln unter die Arme. Dies ist analog der übermäßigen Fürsorge, die lange Zeit (allzu oft suchtkranken) straffälligen Tätern galt, während sich keiner um die Opfer kümmerte."

Die Sucht-, Drogen- und andere suchtspezialisierte Beratungsstellen sind eigentlich die zuständigen Ansprechpartner für Angehörige und Kinder von Suchtkranken. Ob jedoch Angehörige in den Beratungsstellen angemessene Hilfe erfahren, ist stark von der jeweiligen Beratungsstelle und dem Engagement der dortigen Suchtberater abhängig. Die ambulante Beratungsquote der Angehörigen von 6% ist unzureichend. Obwohl in Bezug auf die betroffenen Kinder ein Umdenken festzustellen ist, ist die allgemeine Angebotssituation immer noch mangelhaft. Einzelne vorbildhafte Projekte zeigen, wie es besser gemacht werden kann: » Sucht- und Wendepunkt, » "Vergiss mich nicht!", » Trampolin oder » KidKit.

Hinweis: Diese Seite basiert auf der Konzeption der Angehörigenproblematik aus meinem Fachbuch Co-Abhängigkeit.